Überblick „Systementwurf, Technologie und Konstruktion“ bei den ESER- EDVA- Entwicklungen bis 1990

Autor: Dr. G. Jungnickel

 

Inhaltsübersicht

Überblick „Systementwurf, Technologie und Konstruktion“ bei den ESER- EDVA- Entwicklungen bis 1990

TECHNIK der EDVA-

Bemerkung zur Entwicklungsmethodik

Prinzipielle Anforderungen an eine Nachfolgegeneration

Arbeitsplatz- Technik

Fakten zum Konzept einer neuen Generation  EDVA  EC 1150

64- Bit ESER versus 32 Bit Technik

ESER- PC

SCHLUSSBEMERKUNGEN

Grundsätze der Entwicklungskultur und Produktpolitik 

Die Verantwortung für Mitgestaltung der „Technischen Politik“ und „Systemkonzeptionen der mittel- und längerfristigen Entwicklung des ESER“ (Konzeption der Architektur- Etappen) prägte die Inhalte der ESER- Strategie.

Über alle o.g. Phasen waren nachfolgende Grundsätze der Entwicklungskultur und Produktpolitik „das Geheimnis“  und  der Erfolgsgarant der Arbeit der großen „ESER- Familie von  Robotron“: 

 

         Strikte Einhaltung der abgestimmtem Operationsprinzipien des ESER und deren schritthaltende Weiterentwicklung über die vereinbarten  Architektur- Etappen; Gewährleistung  der vollen Programm- Kompatibilität der EDVA im ESER untereinander  und bzgl. des Prototyps

         durchgängige Beherrschung aller Prozess- Schritte der Entwicklung vom Systemkonzept bis zur logischen Prüfunterlagen-Generierung  durch eigene Fachleute und mit eigenen Entwurfs- und Entwicklungssystemen.

         Strikte Einhaltung der „Allgemeinen technischen Bedingungen des ESER“ , speziell

-         Einsatz einer 100%-RGW-Bauelemente-Basis( metrisches Raster)  im Fertigungsprozess,

-         logische und Steckerkompatibilität des E/A-Interface

-         Einhaltung der Grundforderungen der ESER-Basiskonstruktion (auf nationale Montage-und Wartungsfähigkeit im Importland orientiert),

-         Einhaltung der „Allgemeinen Technischen Forderungen“, speziell der Lager-und Transportklassen des ESER (sehr nahe an analogen Militärstandards der UdSSR- positioniert),

         maximaler Einsatz modernster DDR-Technologie, bei Verträglichkeit mit den „Allgemeinen Technischen Bedingungen/ Forderungen “,

         nachgewiesene Lauffähigkeit von vergleichbaren IBM- Betriebssystemen!

 

Diese Grundforderungen wurden, soweit von der UdSSR- Seite akzeptiert, von den DDR- Fachleuten durch Arbeit in den ESER- Gremien DDR- konform mitgestaltet .

Die Axiome der Existenz des sozialistischen Staatenblockes führten zur beinahe totalen wirtschaftliche Isolation des Ostblockes. Haupt-  Aspekte, wie

         enge Ausrichtung am Bedarf des Hauptmarktes UdSSR

         Verrechnungen des Handels auf Basis  des sog. Transferablen Rubel ,

waren letztlich die Ursachen dafür, dass das reale Niveau und die Ziele der technischen Entwicklung der ESER- Technik  schrittweise und progressiv gegenüber dem typischen Niveau der Weltwirtschaft und ihren führenden EDV- Systemen zurückblieben. 

 

TECHNIK der EDVA-

Bezogen auf die EDVA-Linie

  • Reihe 1         EC 1040
  • Reihe 2         EC 1055, EC 1055M, EC 1056
  • Reihe 3         EC 1057

·         Reihe 4:        EC 1150: umfangreiche  konzeptionelle Entwurfs-,
                   und technologische Arbeiten zum Prozessor und dem
                   EDV- System

 

 

ist das deutlich erkennbar:

Die EDVA-Entwicklungen orientierten sich nach dem sehr erfolgreichen Start mit EC1040 (Reihe 1 ) , deren Bauelemtebasis und Basiskonstruktion vom Niveau durchaus vergleichbar war mit Analoganlagen von IBM, vorrangig  auf funktionelle Eigenschaften der sog. Reihe 2 und Reihe 3 des ESER analog IBM/370, tw. auch IBM/4300 u.a. , wie MVS-Fähigkeit, Mehrprozessorarbeit, Diagnosequalität und technische Verfügbarkeitsparameter u.a., sowie die Nutzung der verfügbaren LSI- Speichersortiments, neuer Stromversorgungskonzepte u.a..

Bemerkung zur Entwicklungsmethodik

Um immer wieder anzutreffende Spekulationen über die Entwicklungsmethodik vorzubeugen: DDR- ESER- Maschinen wurden mit

entworfen und produziert und mit

komplettiert und geliefert. Die genaue Kenntniss der Operationsprinzipien und bestimmter Logik- Details am E/A- Kanal war die alleinige Grundlage der Entwicklung der Gerätetechnik. Die Betriebssystem- Entwicklung benötigte eine genaue Beschreibung der Struktur des Systems und der Schnittstellen der Moduln, sowie eine  Original- Testmaschine. Es galt der Grundsatz „im Falle einer Abweichung ist der Grund der Funktionsabweichung zu beseitigen“. 

Die Erarbeitung der Beschreibung der Struktur des Betriebs- Systems und der Schnittstellen erfolgte  in der Praxis auf Basis zweiseitiger Vertragsarbeit mit den Spezialisten der UdSSR

Prinzipielle Anforderungen an eine Nachfolgegeneration

Die nächste Generation einer EDVA – Prozessorfamilie muss, um wirtschaftlich sinnvoll zu sein (wie andere Technik ebenfalls) , eine Verdopplung des Anwendungsnutzens zur Vorgängerreihe sichern , was etwa vierfach höhere technische Leistungsparameter erfordert. .Das technologische Umfeld der RGW- Wirtschaft ermöglichte jedoch keine wesentliche  technologische Innovation der Grundaufbaues der Anlagen.

Die Beherrschung kurzer Signallaufzeiten in den Prozessor- Strukturen generell, speziell aber einer  EDVA,  ist bei der erforderlichen geringen Taktzeit immanent wichtig, da die Signal-Laufzeiten auf den Verbindungsleitungen die Schaltzeit eines Gatters im Chip  sehr schnell übersteigen können .Leitungswege müssen also extrem kurz bleiben. Daher ist es nur durch VLSI- Konzepte möglich, eine absolut kompakte Konstruktion auch ohne sehr aufwendige Multichip-Zwischenträger zu realisieren, um akzeptable Prozessorleistungen zu erzielen.. Abhängig vom Integrationsgrad können daher sehr aufwendige Multichip-Zwischenträger erforderlich werden. .In dieser problematischen  Situation befand sich Anfang der 90ger Jahre auch die bekannte Firma Siemens, die den Schritt von einer ECL- Technologie (BS 2000/H90, /H100) zu einer tragfähigen perspektivisch wirtschaftlichen Technologiekonzeption bei Mainframes nicht bewältigte.

Um das zu erreichen, waren 1987-88 drei wesentliche Vorausetzungen notwendig:

  • Verfügbarkeit einer hochintegrierten Logik mit geringem Energiebedarf/ Verlustleitung pro Gatter, wie CMOS Gate Arrays ;
  • Verfügbarkeit eines EDVA- optimierten (komplizierten keramischen ) Bauelemte- Zwischenträgers
  • höchste Intergrationsgrade bei Speicherchips incl. sehr schneller Pufferund Programmspeicher

 

Da diese Lage in allen RGW- Ländern analog war, gelang es der E 2- Mannschaft, die Robotron-EDVA immer im Spitzenfeld des RGW-Marktangebotes zu halten. Bezogen auf das (theoretische)  Exportkonzept des Kombinates war die ab Ende 1987 verfügbare EC 1057 im Umfeld der UdSSR-Maschinen und unter RGW- Bedingungen ohnehin  „state of the art“ und wäre solange exportierbar gewesen, wie kein Technologie- Sprung  in der UdSSR erfolgt wäre, nach Lage der Fakten also noch mehrere Jahre. Darauf gründete sich ein gewisses Überwinterungskonzept  für das EDVA- Kernpotential.

Zwecks Überwindung der skizzierten technologischen Sackgassen-Situation wuden 1986 nach mehreren technologischen Zwischenkonzepten ( wie etwa TTL/ECL- Mischvarianten ) die Arbeiten an ESER-Zentraleinheiten der Reihe 4 auf Basis einer CMOS-Gate Array- Technologie (CMOS GA U 5300 ) aufgenommen, die nach Lage der Dinge im Mikroelektronik-Programm der DDR bilanzierbar war.

Als gewisser Zwischenschritt wurden erste CMOS GA, welche mit dem Entwurfssystem für ESER 4 entworfen  waren und im ZMD Dresden produziert wurden, 1989 in Funktionsmustern eines modernen 16 Bit ESER- PC ( IBM PC AT) eingesetzt.

Die Bereitstellung einer Reihe moderner, leistungsfähiger Betriebssysteme

entwickelte sich im ESER-EDVA-Sektor als weitgehend unabhängige „Produklinie“. Diese wurden  gemeinsam mit der UdSSR- Leitorganisation NIZEWT entwickelt und verbesserten das ESER-Leistungsangebot von Robotron stark.

Arbeitsplatz- Technik

Zusätzlich zum ESER- Hauptprofil EDVA  wurde das FG E 2 im Rahmen des „Erzeugnis-programms der dezentralen Datentechnik“ (DEKK) beginnend ab 1978 auch stärker in Themenkreise der „kleinen Technik“ eingebunden. Hauptziel des DEKK war ein einheitliches System der Datenerfassung und Datenverarbeitung durch system-technische Integration der Produktlinien der Betriebe des (ehemaligen) Kombinates Zentronik. Bei E 2 erfolgte dafür z.B. die zentrale Monitor-Entwicklung für alle Robotron-Betriebe oder später die Entwicklung von graphischer Peripherie. Diese Arbeiten wurden planmäßig „bilanziert“ und hatten in dieser Etappe wenige Auswirkungen auf die Erfüllung des ESER-Hauptentwicklungs-Programms des FG.

Etwa zeitgleich mit Beginn der Arbeiten im ESER an IBM-kompatiblen Personalcomputern (ca. 1985) verstärkte auch E 2 diese Produktlinie, ohne diese alternativ zu EDVA zu betrachten bzw. zu bilanzieren.

 

Fakten zum Konzept einer neuen Generation  EDVA  EC 1150

Unter den führenden Köpfen des FG Geräte (E2)  wurde  nach Abschluss der Entwicklungs­überleitung der EC 1055M–einer Modernisierung 1. Grades der EC1055 (Reihe 2) zielstrebig daran gearbeitet, mit dem nächsten  Modell eine „echte“ ESER 3- Maschine mit einem gravierenden Leistungs-Sprung zu konzipieren. Daran arbeiteten in gleicher Weise auch die Entwickler des NIZEWT, denn diese Zielstellung war volkswirtschaftlich dringend.

Ein derartiger Leistungssprung war nur mittelfristig durch extrem schnelle ECL-MSI- Schaltkreistechnik denkbar. Das war  allerdings nur mit enormem Aufwand für konstruktiv- technologischen Lösungen im Bereich der Kühlung der Steckeinheiten und Paneele erreichbar. Dieser Ansatz  musste gekoppelt werden mit der Verringerung der „Kupferlaufzeit“, was einen keramischen Zwischenträger mit grundsätzlich neuer Kühlung bedingt hätte. Erschwerend wirkte dabei, dass die Verarbeitungsstruktur für ESER-Operationsprinzipien  (64 Bit) einen großen Hardwareaufwand erfordert. Dieses ECL-MSI Konzept  war in der Realität des RGW-Wirt-schaft nicht nur sehr anspruchsvoll und komplex, sondern wirtschaftlich nicht vertretbar, weil eine nur für EDVA geeignete Technologie in der DDR und auch mit den ESER- Absatzstueckzahlen der DDR keine Refinanzierung sicherte. Auch hatte dieser Lösungsansatz im Lichte der großen Chancen, die weltweit bei CMOS erkannt waren und bearbeitet wurden, keine längerfristige Zukunft. Sowohl eine ECL-Nachfolge-Variante, wie auch eine ECL/TTL-Variante, wurden daher für ESER 3 nicht weiter verfolgt.

Mit Forcierung der Arbeiten in der DDR an VLSI- CMOS – Technologien wurde daher bei E2 auf dieses hochintegrierbare, leistungsarme und gut auf kleine Strukturbreiten skalierbare Bauelemetekonzept (CMOS- gate arrays) als Basis für eine echte Nachfolge der ESER-EDVA gesetzt und dafür umfangreiche Vorarbeiten betrieben.Gate- Arrayes boten die Möglichkeut, auf einer letzten Ebene des Chips- Prozesses  typspezifische Verdrahtungen aufzubringen und damit wirtschaftliche Stückzahlen des Basiskristalles zu erreichen. Aller­dings war der Zeitplan der CMOS-Linie für die Produktionsdauer der EC 1055M kritisch.
Da in der UdSSR analoge Konzeptionsprobleme um einen echten technologischen Nachfolger bestanden ,

( zu diesem Zeitpunkt hatten sich die bilateralen Arbeitsbeziehungen des DDR- Teiles des RCK ESER mit dem Generalkonstrukteur des ESER und Generaldirektor des NIZEWT und seinen Mitarbeitern sehr kollegial und vertrauensvoll entwickelt. Der Autor kann daher die o.g. Feststellungen mit detaillierter Sachkenntnis treffen. Die Entwicklung der IBM-kompatiblen Computerindustrie in Russland nach 1990 bestätigt das zusätzlich)

wurde aus planungspolitischen und Marketinggründen im ESER die Entwicklung einer Reihe von Zwischenmodellen – eine „Modernisierung zweiten Grades“- beschlossen. Als Nachfolgemodell zur EC 1055M entwickelte die DDR die EC 1056, die UdSSR die EC 1036, EC 1046 u.a.

 

64- Bit ESER versus 32 Bit Technik 

 

Die durch Beschlüsse in der DDR ausgelöste Konzentration auf die sog. „32- Bit–Technik“(d.h. Programm analog VAX 780 der Firma DEC für CAD/CAM-Anwendungen) im Dresdner Raum beeinflusste die Arbeit der Karl-Marx-Städter am ESER in dieser Phase zunehmend. Die zunächst praktizierte Parallelität zwischen ESER und 32-Bit Technik führte vorrangig zu großen Kapazitätsengpässen in der DDR-Zulieferindustrie(Leiterplatten , Bauelemente , Entwurfskapazität der Mikroelektronik .. )  sowie zur extremen Verknappung der ohnehin unzureichenden Robotron-eigenen Technologie- und Werkzeugbaukapazitäten, aber auch zu Einschränkungen der EDVA-orientierten Anwendungsoftware- Entwicklung im Bereich Dresden u.a.m.

Die Signale für alle Kooperations- Partner waren zentral auf „32-Bit“  gestellt , ESER hatte die politische  Priorität „wenn noch etwas zusätzlich machbar ist“ .

Es fiel daher zunehmend schwerer, die hohen technischen Anforderungen an eine echte neue Produktgeneration der ESER- EDVA (Basis : CMOS-LSI gate array, neues Steckverbinder–/Leiterplattensystem, Multichip-Modul-Keramikträger u.a.) in den Plänen zu bilanzieren, zumal andere profilbestimmende Industriezweige der DDR (Werkzeug- und Textilmaschinen-Bau, Anlagenbau u.a.) großen Druck auf die Bauelemente-Zulieferindustrie machten, allerdings systemtechnisch nicht kompatibel. Die technische stark divergierende Politik vieler weltweit führenden Firmen, deren Profile alle  in der DDR-Industrie vertreten war, sollte in der kleinen DDR-Industrie „nachentwickelt“ werden!

Die neue EDVA-Generation des ESER (ESER IV) brauchte zumindest  ein verschobenes Zeitfenster.

Zum Ansatz gehörte

 

ESER- PC

 

Das Arbeitsprofil des FG Geräte   wurde 1987/88  verstärkt auf solche  System- und Produktentwicklungen, wie z.B. die IBM-kompatiblen ESER-Personal-computer EC 1834 (1988) , EC 1834.01(1989) und den IBM PC AT kompatiblen EC 1835 (1989) umgestellt. Die Mitentwickler und Hauptüberleitungspartner waren die Robotron-Betriebe „VEB Buchungsmaschinenwerk Karl-Marx-Stadt“ und der „VEB Büromaschinenwerk Sömmerda“ . Dabei trug E 2 im Verbund mit den FuE- Bereichen der o.g. Betriebe die Systemverantwortung und einen hohen Anteil der Entwicklung.

Im Ergebnis der immer stärkeren Konzentration des gesamten Dresdner Raumes (Entwicklung, Technologie, Produktionskapazität, Finanzcontroling )  auf die 32-Bit-Technik war daher die Vereinigung des Karl-Marx-Städter Betriebsteiles E 2 mit dem Betrieb VEB Buchungsmaschinenwerk Karl- Marx-Stadt eine zwangsweise Folge, um ein gewisses Gleichgewicht der Versorgung der großen Robotron- Produktionsbetriebe mit leistungsfähiger F/E–Kapazität zu ermöglichen und andererseits dem Team des FG2 eine seinem Ingenieur-Potential und Erfahrungen entsprechende Perspektive zu erhalten.

Die Produktlinie der ESER-PC gestaltete sich extrem schnell zu einem Kristallisationskern für die genannten Großbetriebe in Chemnitz und Sömmerda. In der gesamten DDR-Wirtschaft wurde darüber hinaus die Orientierung auf die INTEL-Prozessorfamilie I/286 und nachfolgend I/386 sehr stark unterstützt und zur Basis weitreichender Pläne. Man hoffte auf eine sogenannte Ablösung der enorm zugenommenen Importe durch DDR-eigene Produkte mit geringerem Valutabedarf.

Die Funktionsmuster des o.g. EC 1835 wurden im Herbst 1989 erfolgreich mit eigenen Prozessor-SK und einigen hochintegrierten CMOS-Gate Array- der Serie U 5301 erprobt  )

 

SCHLUSSBEMERKUNGEN

Im mittelfristigen Plankonzept E2 war es auch im Frühjahr des Jahres 1989 nicht vorgesehen, die Entwicklung von ESER- EDVA mittlerer Leistung aufzugeben. Vielmehr bestand das Grundkonzept der Leitung des WTZ Chemnitz darin, der Stabilisierung der neuen CMOS- Basis U5301 der künftigen EC 1150 zunächst durch den Einsatz von 3 Typen U 5301 im IBM PC-AT-kompatiblen PC EC 1835 einen kräftigen Impuls zu verleihen und einen neuen Bilanzierungsfreiraum durch das hohe Gewicht der EDVA-Exporte und von ESER-PC  und deren Anwendung in allen strategischen Positionen der DDR zu erlangen.

Dieses Konzept war jedoch spätestens ab März 1990 politisch nicht mehr aktuell.

Was als echter Nutzen des festen Glaubens an die Architekturlinie ESER blieb war die sehr schnelle Erkenntnis der IBM Deutschland, dass in Chemnitz (aber auch Berlin und anderswo)  gut ausgebildete „IBM“- Spezialisten verfügbar waren.